Was isst die Welt?

PRESSETEXT
Workshoptag mit Südwind zum Thema Welternährung
„Die Welt zu Gast im Klassenzimmer: Was isst die Welt?“
In der Volksschule Pestalozzi erlebten die SchülerInnen am 25. November 2019 einen Workshoptag mit Südwind. Es drehte sich dabei alles um die Themen Welternährung und globale Auswirkungen unserer Ernährung.
Gemeinsam mit Südwind Niederösterreich erkundeten die SchülerInnen der Klassen 3B und 3D die Frage „Was isst die Welt?“. In Form von zweistündigen Workshops arbeiteten die Kinder auf vielfältige Art und Weise zu Welternährung und Verteilung. Welche Grundnahrungsmittel ernähren weltweit die meisten Menschen? Wo wachsen welche Getreide-, Obst- oder Gemüsesorten? Wie sieht der Zugang zu Nahrung in verschiedenen Weltregionen aus und warum gibt es Hunger einerseits und Lebensmittelverschwendung andererseits?
In anschaulicher Weise erkundeten die Teilnehmenden exemplarisch, wo denn unterschiedliche Grundnahrungsmittel wie beispielsweise Weizen, Reis, oder auch Mais wachsen. Zusätzlich machten sie Bekanntschaft mit neuen Lebensmitteln wie Maniok, ein stärkehaltiges Wurzelgemüse oder Kochbananen, welche in (sub)tropischen Regionen wachsen.
Die Kinder lernten Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Ernährungsweise von Menschen aus verschiedenen Regionen der Welt kennen und konnten ihr Vorwissen mit vielen neuen Eindrücken erweitern. Zum Abschluss kamen die WorkshopteilnehmerInnen gemeinsam zu dem Schluss: regionale, saisonale, biologisch angebaute und fair – oder sogar selbst angebaut – schmeckt am besten!
Der Workshoptag fand in Kooperation mit der FAIRTRADE- und Klimabündnis-Gemeinde Wiener Neustadt statt. „Südwind empfiehlt beim Einkauf auf FAIRTRADE- und Bio-Zertifikate zu achten, um gerechte Bedingungen für die Arbeiterinnen und Bauern zu sichern und Kinderarbeit auszuschließen“, so Marlies Bauer von Südwind. Denn so kann ein wichtiger Beitrag zum ersten der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) geleistet werden – denn SDG 1 heißt, die absolute Armut bis 2030 weltweit zu beenden.